Glossar A-Z

Glossar – Begriffe und Abkürzungen kurz erklärt

  • Was ist eine Barriere? – Ein Hindernis. Hervorgerufen meist aus Unwissenheit werden dem Website-Besucher und Suchmaschinen oftmals Steine in den Weg gelegt. Informationen bleiben somit verschlossen. Texte als Bild, Grafik-Links ohne Alternativtext, Frames und Flash-Intros sind meist die Ursachen.
  • Was bedeutet barrierefrei? – Man spricht auch von barrierearm – die Inhalte der Webseite sind unabhängig von der verwendeten Technik und Software sowie für Menschen mit Einschränkung oder Behinderung lesbar. Es gibt dafür eine Kennzeichnung:
    • A – zugänglich, barrierefrei Stufe A, eine so gekennzeichnete Website erfüllt alle Anforderungen der Priorität 1 der „Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte 1.0“ im Web: http://www.w3.org/Consortium/Offices/Germany/Trans/WAI/webinhalt.html des W3C.
    • AA – gut zugänglich, barrierefrei Stufe AA, eine so gekennzeichnete Website erfüllt alle Anforderungen der Prioritäten 1 und 2 der Zugänglichkeitrichtlinen.
    • AAA – sehr gut zugänglich, barrierefrei Stufe AAA, eine so gekennzeichnete Website erfüllt alle Anforderungen der Prioritäten 1, 2 und 3 der Zugänglichkeitrichtlinen.
  • Braillezeile – wird an den Computer angeschlossen. Sie erzeugt mechanisch Brailleschrift, das ist Blindenschrift. Blinde Menschen können somit den Bildschirmtext in Blindenschrift mit ihren Fingerkuppen auslesen.
  • Browser – eine Anzeige-Software für die Darstellung von Websites.
  • CSSStyleSheet – Cascading Style Sheet, eine externe Datei zur Formatierung der Website – wie wird was angezeigt.
  • CMSContent Management System, Sie können nach einer Einarbeitung Ihre Inhalte auf der Website selbst pflegen. Leider produzieren bis heute die wenigsten CMS sauberen Code und sind barrierefrei.
  • Domain – die Adresse einer Website im Internet (auch: Webadresse, Internetadresse, Homepage), z.B. http://www.einfach-praesent.de
  • Flash – das ist zunächst eine grafische Oberfläche, die insgesamt interaktiv ist, meist spielen die Bewegung von Bildern, Animationen und Musik eine Rolle, eine Website in dieser für Suchmaschinen ungeeigneten Technik zu produzieren. siehe Testanleitung
  • Frames – sind Teile von Framesets, die zur Aufteilung von Websites dienen – meist bei kleineren Monitorauflösungen an einem scrollbaren Inhaltsbereich zu erkennen. Das ist eine veraltete und suchmaschinenunfreundliche Technik. Heute wird das mit Formatierungen im StyleSheet realisiert. siehe Testanleitung
  • Handheld / PDA / Pocket PC – sind kleine Taschencomputer, die auch online-fähig sind.
  • HTML / XHTML(Extensible) Hypertext Markup Language – (Erweiterbare) Auszeichnungssprache – die Grundlage aller Websites, der Code. Er dient zur Strukturierung der Webseiten-Inhalte. Wie die Inhalte angezeigt werden, wird im StyleSheet festgelegt.
  • Image-Maps – sind in Bildern platzierte, nicht sichtbare Links. Alternativ-Links sind zu empfehlen.
  • JavaScript – weit verbreitete, aber umstrittene Programmiersprache im Internet. Die wohl bekannteste Anwendung sind Werbe-Popup-Fenster.
  • Meta- Tags – sind Anweisungen für Suchmaschinen, einige sind besonders wichtig, die meisten werden mittlerweile ignoriert.
  • Plugin – ist ein Zusatzmodul für bereits installierte Software.
  • Provider – ist ein Dienstleister, der seine Server oder Anteile von Servern vermietet. Er stellt sicher, dass die darauf gespeicherten Daten (Websites) weltweit über die entsprechenden Domains abgerufen werden können. Domains beim Provider zu registrieren ist günstiger, als bei der jeweiligen Registrierungsbehörde (z.B. denic)
  • Screenreader – Vorlese-Software, liest den Inhalt z.B. einer Website vor. Voraussetzung dafür ist die logische Auszeichnung mit HTML / XHTML und grundlegende Barrierefreiheit.
  • SEO Search engine optimization – Suchmaschinenoptimierung – darunter fallen alle Tätigkeiten eines sogenannten SEO, damit eine Website bei bestimmten Suchbegriffen vordere Plätze bei Suchmaschinen belegt. Es gibt die sauber arbeitenden (white hat – weißer Hut) und die Trickser (black hat – schwarzer Hut).
  • URLUniform Resource Locator, einheitliche Ortsangabe für Ressourcen z.B. http://www.einfach-praesent.de/glossar-a-z/ oder http://www.einfach-praesent.de/images/ einfach-praesent-logo.jpg
  • valider Code – ist sauberer Code entsprechend den Spezifikationen des W3C. Er ist die Voraussetzung für barrierefreie und benutzerfreundliche Websites.
  • Web-Baukasten – meist kostenlose oder kostengünstige Lösung für Website-Interessenten, Design auswählen, alle Inhalte selber einpflegen, und gut. Wunder dürfen jedoch nicht erwartet werden, für eine professionelle Firmen-Website nicht zu empfehlen.
  • Webhoster – siehe Provider
  • Webseite / Site – ist eine einzelne Unterseite einer Website.
  • Website – das ist die Gesamtheit aller Dateien, die unter einer Webadresse bzw. Domain z.B.: www.einfach-praesent.de zu finden ist.
  • W3C – das WorldWideWeb Consortium im Web: http://www.w3.org legt die Standards im Internet fest.
  • ZIP-Archiv – mit einem Packprogramm (WinZip, WinRar) erzeugtes komprimiertes Dateien-Paket, insbesondere im Internet zum Verschicken von mehreren Dateien (z.B. Bilder) als ein Ganzes, der Empfänger entpackt und erhält die einzelnen Dateien.

Diese Nutzungshinweise sollten überhaupt auf jeder Website funktionieren

Wie kann ich die Inhalte ausdrucken?
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Letzte Aktualisierung: 02. Juli 2008

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